Kampagne gegen rücksichtslose Touristen im Krüger-Park
Rücksichtslosen und leichtsinnigen Touristen geht es jetzt im südafrikanischen Krüger-Nationalpark an den Kragen. Mit Radarfallen, Straßenkontrollen und Alkoholtests will Südafrika die Auto-Hatz durch den Krüger-Nationalpark beenden. Im gesamten Nationalpark gelten Höchstgeschwindigkeiten von 50 km/h (auf asphaltierten Straßen) beziehungsweise 40 km/ (auf Schotterpisten). Viele Touristen unterschätzen die Entfernungen zwischen den Camps und fahren deshalb zu schnell, um noch vor Einbruch der Dunkelheit ihr Ziel zu erreichen. Die Parkmitarbeiter gehen während ihrer Kampagne aber nicht nur gegen Raser erbarmungslos vor. Sie haben auch Besucher im Visier, die trotz aller Verbote ihr Auto verlassen, um putzige Paviane zu füttern oder zu fotografieren, Abfall aus dem fahrenden Wagen kippen oder mit laut aufgedrehten Lautsprechern Antilopen und Zebras verschrecken. Häufig kommt es auch vor, dass sich die Autofahrer von ihrem Fahrzeug entfernen. Berichtet wird von Pavianen, die blitzschnell die leeren Besucherautos besetzen, oder von plötzlich auftauchenden Leoparden, die den Fluchtweg abschneiden.


